Q&A

Google Ads Remarketing Dienstleister (Q&A)

von Simon Tober

1. Remarketing für Dienstleister: Der "Dauerbrenner" RLSA

Viele Dienstleister experimentieren mit PMax oder Display-Netzwerken für ihr Remarketing. Malte ist da deutlich: Das meiste davon ist experimentell.

Die beste Methode: RLSA (Remarketing Lists for Search Ads) Wenn jemand nach deiner Dienstleistung sucht, bereits auf deiner Seite war, aber noch nicht gebucht hat, ist diese Person "heiß". Wenn sie erneut eine Suchanfrage stellt, willst du mit deinem (vielleicht begrenzten) Budget genau dort wieder auftauchen.

  1. - Der Vorteil: Höheres Gebot für Nutzer, die dich bereits kennen.

  2. - Die Logik: Bevor du 1.000 € breit streust, fokussier dich lieber auf die Rückkehrer in der Suche.

2. SEO und KI: Die Symbiose 2026

SEO ist tot? Im Gegenteil! Aber SEO verändert sich massiv. Wir nutzen heute Tools wie Claude, Gemini und 11Labs nicht nur zum Schreiben, sondern zur Aufbereitung.

  1. - Content-Veredelung: KI hilft uns, Transkripte zu erstellen, Timestamps zu setzen und Inhalte so zu sortieren, dass sie für Nutzer (und Bots) maximal nützlich sind.

  2. - Originalität zählt: KI kann Inhalte zusammenfassen, aber der originäre Input muss vom Menschen kommen. Wer jetzt gute SEO-Rankings hat, sollte diese nutzen, um daraus Ad-Strategien und Blog-Projekte zu entwickeln.

3. Die Größen-Falle im Fashion-Bereich

Eine spannende Frage: „Sollte ich bei fünf Kleidergrößen alle bewerben oder mich einschränken?“ Gerade im hart umkämpften Bekleidungsmarkt ist Budget-Verwässerung tödlich.

  1. - Maltes Rat: Fang mit den Größen an, bei denen du einen Wettbewerbsvorteil hast (z. B. Bestseller-Größen oder spezielle Schnitte wie Oversize).

  2. - Warum? Wenn du alle Größen bewirbst, aber das Budget pro Variante zu gering ist, erhält der Algorithmus keine validen Daten. Sei lieber in einer Nische (einer Größe) erfolgreich, statt überall unsichtbar zu sein.

4. Manuell vs. KI: Der "KI-Rums" steht bevor

Ein Nutzer schreibt: „Ich mache 80 % wieder manuell.“ Maltes Prognose für Mitte 2026: Manuelles Bieten wird aussterben. Punkt.

  1. - Der aktuelle Status: Google hat die KI-Implementierung in Ads etwas verzögert, um sich auf die KI-Suche zu konzentrieren.

  2. - Der Ausblick: Wir warten auf den richtigen „Rums“ in Google Ads. Sobald die Algorithmen Heuristiken besser nutzen (auch ohne riesige historische Datenbasis), wird die KI selbst bei Dienstleistern mit wenig Conversions das manuelle Steuern abhängen.

5. Looker Studio (ehemals Data Studio)

Ja, professionelle Berichte sind für Agenturen und Freelancer essenziell. Wer für Kunden arbeitet, braucht Dashboards, die über die Standard-Ansicht hinausgehen.

  1. - Websitepiloten-Tipp: Auf unserer Plattform gibt es einen kompletten Kurs dazu, wie du Google Ads Daten in Looker Studio so aufbereitest, dass sie nicht nur schick aussehen, sondern echte Insights liefern.