Alle Plattform-News

Neues Landingpage Tool: Landingpage-Analyse für Google Ads & SEO – Conversion-Killer finden, mobile-first

von Malte Helmholdca. 11 Min. Lesezeit
Neues Landingpage Tool: Landingpage-Analyse für Google Ads & SEO – Conversion-Killer finden, mobile-first
Inhalt10 Abschnitte
  1. Landingpage-Analyse: Warum die Zielseite über deine Conversion Rate entscheidet
  2. Die wichtigsten Landingpages automatisch finden: Google Ads, SEO und GEO in einer Liste
  3. Mobile first: Der Mobile-Anteil zeigt, wie viele Klicks vom Smartphone kommen
  4. Landingpage-Check mit einem Klick: Seitentyp erkennen und Prüfung starten
  5. Der Landingpage-Score: Conversion-Killer, Wichtig und Hygiene
  6. „Was daraus für Google Ads folgt“: Priorisierte Handlungsempfehlungen statt Fehlerliste
  7. Landingpages manuell hinzufügen: Prüfen, bevor die erste Anzeige läuft
  8. Landingpage-Optimierung 2026: Das sagen die neuesten Studien
  9. Fazit: Das wird 2027 wichtig für Landingpages
  10. Weiterführende Links

Du kannst die beste Google-Ads-Kampagne der Welt haben – wenn die Landingpage nicht mitspielt, verbrennst du Budget. Google selbst macht die Nutzererfahrung mit der Landingpage zu einem der drei Bausteine des Qualitätsfaktors, und jeder Klick, der auf einer langsamen, unklaren oder mobil unbenutzbaren Seite landet, kostet dich doppelt: erst den Klickpreis, dann die verlorene Conversion. Mit dem neuen Bereich Landingpages im Websitepiloten-Cockpit bekommst du deshalb eine Landingpage-Analyse, die zwei Dinge anders macht als jeder Landingpage-Check, den du kennst: Sie findet von selbst die Seiten, die wirklich zählen – nämlich die, auf die Google Ads die meisten Klicks schickt und die gleichzeitig den meisten SEO-Traffic bekommen – und sie prüft diese Seiten so, wie deine Besucher sie sehen: mobile-first. Hier siehst du alle Funktionen im Überblick.

Landingpage-Analyse: Warum die Zielseite über deine Conversion Rate entscheidet

Eine Landingpage hat genau eine Aufgabe: Aus einem Klick eine Handlung machen. Google bewertet dafür, wie relevant und hilfreich deine Seite für Nutzer ist, die auf deine Anzeige klicken – das steckt hinter dem Wert „Nutzererfahrung mit der Landingpage“ im Qualitätsfaktor. Ein schlechter Wert bedeutet höhere Klickpreise und weniger Impressionen; ein guter Wert senkt den CPC spürbar. Und in der organischen Suche gilt dasselbe Prinzip: Wer auf eine SEO-Landingpage kommt und nicht in Sekunden erkennt, dass er richtig ist, springt ab. Das Problem in der Praxis ist selten fehlendes Wissen, sondern fehlender Überblick: Welche Seiten bekommen eigentlich den Traffic? Welche davon wurden je geprüft? Und was genau ist an ihnen kaputt? Genau hier setzt das neue Tool an.

Die wichtigsten Landingpages automatisch finden: Google Ads, SEO und GEO in einer Liste

Landingpage-Liste im Websitepiloten Cockpit: Seiten mit Kanal-Badges ADS und SEO, Spalten Ads-Klicks, Ads-Conversions, SEO-Klicks, SEO-Impressionen, GEO-Nennungen und Prüfung mit Score 60 % oder Button Prüfen
Die Landingpage-Liste zeigt je Seite, aus welchem Kanal sie kommt (ADS, SEO, GEO), wie viele Ads-Klicks und Conversions sie bekommt, wie viele SEO-Klicks und Impressionen die Search Console meldet und ob bereits eine Prüfung vorliegt – hier die Teewald-Startseite mit 421 Ads-Klicks, 28 Conversions und einem Score von 60 %.

Statt dir Seiten einzeln zum Prüfen vorzulegen, baut das Tool die Liste selbst: Es holt die Landingpages der letzten 30 Tage aus Google Ads (nach Klicks), die meistbesuchten Seiten aus der Search Console (SEO-Klicks und Impressionen) und die Seiten, die KI-Suchen wie ChatGPT oder Perplexity als Quelle nennen (GEO-Nennungen, aus dem GEO Tool). Taucht dieselbe Seite in mehreren Kanälen auf, wird sie zu einer Zeile zusammengefasst – Tracking-Parameter wie utm_ oder gclid fliegen dabei raus. Die 20 Seiten mit dem höchsten Gewicht aus Ads-Klicks, SEO-Klicks und GEO-Nennungen bilden deine Liste. Das Smarte daran: Die interessantesten Kandidaten für eine Landingpage-Optimierung sind genau die Seiten, die in Ads und SEO stark sind – dort zahlt sich jede Verbesserung doppelt aus, weil sie bezahlten und organischen Traffic gleichzeitig besser konvertiert. Die Liste pflegt sich selbst: Sie wird nach jeder neuen Verknüpfung und danach alle 30 Tage neu ermittelt, ungeprüfte Seiten werden gegen häufiger besuchte getauscht, und einmal geprüfte Seiten bleiben immer erhalten, damit du Fortschritte vergleichen kannst.

Mobile first: Der Mobile-Anteil zeigt, wie viele Klicks vom Smartphone kommen

Die meisten Google-Ads-Klicks kommen heute vom Handy – über die Konten, die wir sehen, sind es im Schnitt rund zwei Drittel, bei B2C-Shops oft deutlich mehr. Trotzdem werden Landingpages fast immer am Desktop gebaut und abgenommen. Deshalb steht in der Liste ab sofort hinter den Ads- und SEO-Klicks in Klammern der Mobile-Anteil: „421 (76 %)“ heißt, 76 Prozent dieser Klicks kamen von Smartphones (Google Ads: Gerät „Mobil“ ohne Tablets, Search Console: Gerät „Mobile“). Diese Zahl fließt auch in die Prüfung ein: Die KI kennt den Smartphone-Anteil der Seite und gewichtet Mobile-Befunde wie gesperrtes Zoomen, zu viele Skripte oder fehlende Tastatur-Typen bei Formularfeldern entsprechend schwerer. Und die Prüfung selbst ruft die Seite so ab, wie der Googlebot Smartphone es tut – du siehst also das HTML, das deine mobilen Besucher tatsächlich bekommen, nicht die Desktop-Version. Warum das so entscheidend ist, zeigt Malte im Video Warum die Conversion Rate auf dem Smartphone stirbt.

Landingpage-Check mit einem Klick: Seitentyp erkennen und Prüfung starten

Dialog Landingpage-Prüfung für teewald.de/en/pages/teeladen-dresden-neustadt mit Auswahl Seitentyp Automatisch erkennen und Button Prüfung starten
Ein Klick auf „Prüfen“ öffnet die Landingpage-Prüfung. Den Seitentyp kannst du selbst wählen oder automatisch erkennen lassen – dann „Prüfung starten“.

Jede Landingpage ist anders: Eine Startseite muss andere Fragen beantworten als eine Produktseite, eine Kategorieseite andere als eine klassische Lead-Landingpage. Deshalb erkennt das Tool zuerst den Seitentyp (Startseite, Kategorieseite, Produktseite, Unternehmensseite oder Landingpage) und wählt dann den passenden Prüfkatalog. Du kannst den Typ auch selbst setzen, etwa wenn eine Unterseite bewusst als Kampagnen-Landingpage läuft. Der Landingpage-Check läuft danach automatisch durch, und über „Neu prüfen“ wiederholst du ihn jederzeit – etwa nachdem du die Empfehlungen umgesetzt hast.

Der Landingpage-Score: Conversion-Killer, Wichtig und Hygiene

Landingpage-Score 60 Prozent mit 49 von 82 Punkten, Badges Startseite erkannt, Conversion-Killer 7 von 10, Wichtig 11 von 20, Hygiene 6 von 12 und KI-Zusammenfassung der Schwächen der Teewald-Startseite
Der Kopf jeder Prüfung: Score in Prozent und Punkten, der erkannte Seitentyp, die drei Ebenen Conversion-Killer, Wichtig und Hygiene mit erfüllten Punkten – und eine KI-Zusammenfassung, die die Schwächen der Seite für bezahlten Traffic in wenigen Sätzen auf den Punkt bringt.

Der Prüfkatalog umfasst 96 Punkte, von denen je nach Seitentyp 37 bis 46 auf deine Seite angewendet werden: 29 Kernpunkte für jede Seite plus ein Modul je Seitentyp. Jeder Punkt hat ein Gewicht. Conversion-Killer (3 Punkte) sind Dinge, die bezahlten Traffic direkt vernichten: HTTPS, Message Match zwischen Anzeige und Seite, ein früher Call-to-Action, ein einziges dominantes Conversion-Ziel, Vertrauensbelege, Kostentransparenz und ein Einstieg ohne Popups oder Interstitials. Wichtig (2 Punkte) sind unter anderem eine Nutzen-H1 statt nur Firmenname, konkrete CTA-Texte, Risikoumkehr wie Rückgabe oder Garantie, kurze Formulare, mobile Grundvoraussetzungen wie Viewport und Zoom, maximal 60 Skripte und 500 KB HTML sowie eine Server-Antwortzeit unter 1,5 Sekunden. Hygiene (1 Punkt) deckt Title und Meta-Description, Indexierbarkeit, Alt-Texte, strukturierte Daten, Scanbarkeit und eine schlanke Navigation ab. Das Besondere: Viele Punkte werden direkt im Code gemessen – reproduzierbar und mit dem Messwert als Beleg –, nur die inhaltlichen Punkte beurteilt die KI, die dafür den Seitentyp und alle Messwerte als Fakten bekommt. Punkte, die sich mit den vorliegenden Daten nicht bewerten lassen, zählen nicht in den Score. Die Seitentyp-Module gehen noch tiefer: Produktseiten werden etwa auf Versandkosten direkt am Preis, Verfügbarkeit, Bewertungen und Product-Markup geprüft, Kategorieseiten auf Filter, Preise in jeder Kachel und Sortierung, Lead-Landingpages auf reduzierte Navigation, ein konkretes Angebot in einem Satz und ein Formular direkt auf der Seite.

„Was daraus für Google Ads folgt“: Priorisierte Handlungsempfehlungen statt Fehlerliste

Landingpage-Prüfung von www.teewald.de mit Score 60 % und Abschnitt Was daraus für Google Ads folgt: Rabatt-Popup entfernen, Nutzen-H1 statt Firmenname, konkurrierende Ziele reduzieren, Risikoentlastung ergänzen, jeweils mit Prüfpunkt-Nummern
Unter dem Score folgt der Block „Was daraus für Google Ads folgt“: drei bis sechs Empfehlungen, sortiert nach Hebel – rot markierte Conversion-Killer zuerst, dann orange die wichtigen Punkte. Jede Empfehlung zitiert den Befund (zum Beispiel das Popup „Many green teas are 15% off“ oder die H1 „Teewald“) und verweist auf die betroffenen Prüfpunkte.

Eine Liste mit 40 roten und grünen Haken hilft niemandem. Deshalb übersetzt das Tool den Befund in drei bis sechs konkrete To-dos, sortiert nach Hebel: zuerst die nicht erfüllten Conversion-Killer, dann die wichtigen Punkte, zuletzt Hygiene. Jede Empfehlung sagt, was genau du wo auf der Seite ändern sollst, nennt den Messwert oder das Zitat, das sie begründet, und verlinkt die Prüfpunkte dazu. Im Beispiel oben lautet die Reihenfolge: Rabatt-Popup beim Einstieg entfernen, eine Nutzen-H1 statt nur den Firmennamen bauen, konkurrierende Ziele reduzieren, sichtbare Risikoentlastung ergänzen. Und wenn eine Seite für den Traffic, der dort landet, schlicht die falsche Zielseite ist, sagt die KI auch das – ein Klassiker, den Malte im Quicktipp Die richtige Landingpage entscheidet erklärt. Alle Befunde landen außerdem im PDF-Bericht deines Projekts, sodass du sie direkt an Entwickler oder Kunden weitergeben kannst.

Landingpages manuell hinzufügen: Prüfen, bevor die erste Anzeige läuft

Dialog Landingpage hinzufügen mit Feld Adresse der Seite, Hinweis dass Tracking-Parameter automatisch entfernt werden und Anzeige Noch 28 von 30 Plätzen frei
Über „Landingpage hinzufügen“ trägst du Seiten ein, die in der automatischen Liste nicht auftauchen – bis zu 30 je Projekt. Tracking-Parameter werden automatisch entfernt, die Seite bleibt dauerhaft in der Liste.

Die beste Landingpage-Optimierung passiert vor dem Start der Kampagne, nicht danach. Deshalb kannst du zusätzlich zu den 20 automatischen Plätzen bis zu 30 Seiten manuell anlegen – zum Beispiel eine neue Kampagnen-Landingpage, die noch keinen Traffic hat, oder eine Seite, die du gerade mit einer Agentur umbaust. Das funktioniert auch ganz ohne verknüpftes Google-Ads-Konto: Ein Projekt genügt. Ist nur die Search Console verbunden, besteht die Liste aus deinen SEO-Seiten; kommt später ein Ads-Konto dazu, werden die Landingpages aus den Anzeigen automatisch ergänzt.

Landingpage-Optimierung 2026: Das sagen die neuesten Studien

Dass wir das Tool mobile-first gebaut haben, ist keine Geschmacksfrage, sondern Datenlage. Nach aktuellen Zusammenstellungen von SEO Sherpa (Mai 2026) entfallen rund 83 Prozent des Landingpage-Traffics auf Mobilgeräte, 53 Prozent der mobilen Nutzer verlassen eine Seite, die länger als drei Sekunden lädt, und Seiten mit mehreren konkurrierenden Angeboten konvertieren deutlich schlechter als Seiten mit einem einzigen Ziel – genau die Punkte, die in unserem Katalog als Conversion-Killer gewichtet sind. Die Benchmarks von COREPPC (März 2026) zeigen zudem, dass die Conversion Rate auf dem Smartphone branchenübergreifend nur 60 bis 70 Prozent der Desktop-Rate erreicht und dass Lead-Formulare mit drei bis vier Feldern rund 50 Prozent besser abschneiden als Formulare mit fünf bis sieben Feldern – unser Prüfpunkt „höchstens 5 Felder“ kommt genau daher. Für Shops liefert das Baymard Institute die harten Zahlen: Im Schnitt werden über 70 Prozent der Warenkörbe abgebrochen, und der häufigste Grund sind zu hohe oder zu spät sichtbare Zusatzkosten. Deshalb prüft das Produkt-Modul, ob Versandkosten und Lieferzeit direkt am Preis stehen. Und bei Google selbst wird die Landingpage Experience immer stärker zum Hebel: Wie Apexure (April 2026) zusammenfasst, bewertet Google Relevanz, Transparenz, Navigation, Mobile-Tauglichkeit und Geschwindigkeit inzwischen mit einem Vorhersage-Modell, noch bevor eine Seite in die Auktion kommt – mit Core Web Vitals als Messlatte (LCP unter 2,5 Sekunden, INP unter 200 Millisekunden, CLS unter 0,1). Einen guten deutschsprachigen Überblick über die Trends des Jahres – Minimalismus, Sticky-CTAs, Personalisierung, eigene Visuals statt Stockfotos – gibt digirelation (Januar 2026).

Fazit: Das wird 2027 wichtig für Landingpages

Drei Entwicklungen bestimmen, wie Landingpages im nächsten Jahr bewertet werden – von Google und von deinen Kunden. Erstens: Mobile ist nicht mehr ein Kanal, sondern der Standard. Google rendert und bewertet Seiten als Smartphone, Core Web Vitals sind Pflicht, und mit dem steigenden Mobile-Anteil in Ads und SEO entscheidet die Handy-Version über deine Conversion Rate. Unser Tool ruft Seiten deshalb mobile-first ab, zeigt dir den Mobile-Anteil je Seite und gewichtet Mobile-Befunde nach deinen echten Klickdaten. Zweitens: Vertrauen und Transparenz werden messbar. Google bewertet Kostentransparenz, Datenschutz am Formular und aufdringliche Overlays inzwischen als Teil der Landingpage Experience, Nutzer brechen bei versteckten Kosten ab, und KI-Suchen zitieren nur Seiten mit klaren, belegten Aussagen. Unser Katalog prüft genau das: Preise und Versandkosten sichtbar, Rückgabe und Garantie genannt, Impressum und Datenschutz verlinkt, keine Interstitials beim Einstieg. Drittens: Landingpages werden maschinenlesbar. Mit dem Universal Commerce Protocol und dem Agentic Checkout in Google AI Mode (angekündigt im Januar 2026) lesen KI-Agenten Produktdaten, Preise, Verfügbarkeit und Antworten auf typische Fragen direkt von deiner Seite ab – wer dort keine strukturierten Daten, keine FAQ und keine klaren Angebotsaussagen hat, taucht in diesen Antworten nicht auf. Auch das steckt im Prüfkatalog: JSON-LD für Organization, Product und FAQ, strukturierte Spezifikationen, Fragen und Antworten auf der Seite, dazu die GEO-Nennungen in der Liste, die zeigen, welche deiner Seiten KI-Suchen heute schon zitieren. Kurz: Die Landingpage-Analyse im Cockpit bildet den aktuellen Standard ab und wird mit jeder Katalog-Version weiterentwickelt – geprüfte Seiten bleiben erhalten, damit du siehst, ob deine Landingpage-Optimierung wirkt.